© peshkova - Fotolia.com

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In einer aktuellen Studie untersuchten Wissenschaftler den Effekt moderater Sehbeeinträchtigungen und simulierter Linsentrübungen (Grauer Star) auf die Fähigkeit von Autofahrern, Fußgänger bei Nacht rechtzeitig zu erkennen.

Als Ergebnis stellte sich heraus, dass alltägliche Sehbeeinträchtigungen die Fähigkeit, Fußgänger bei Nacht zu erkennen vermindern, selbst wenn die Sehschärfe gemäß Führerscheinsehtest ausreichend ist. Mit normaler Sehleistung reagierten die Testkandidaten 3,6- bis 5,5-mal früher als solche mit Sehbeeinträchtigung bzw. simulierter Linsentrübung.

[Quelle: Wood, J.M. et al. (2012). Even moderate visual impairments degrade drivers‘ ability to see pedestrians at night. Invest Ophthalmol Vis Sci. 53(6), 2586-92.]

Die Ergebnisse der Studie unterstreichen einmal mehr die Wichtigkeit regelmäßiger Augenüberprüfungen. Im Rahmen der optometrischen Untersuchung kann das Nacht- und Dämmerungssehen zusätzlich geprüft werden.

Moderne Brillengläser mit i.Scription-Technologie können in diesem Zusammenhang mitunter dazu beitragen, die Sehleistung bei Nacht und in der Dämmerung zu verbessern.

2017-05-23T10:21:10+02:00 Sonntag, August 18, 2013|