Archiv
Dezember 2010
Informationsabend am Mittwoch, 08.12.2010, 18.00 Uhr - Makuladegeneration: Neue Möglichkeiten in der optischen Rehabilitation
Am Mittwoch den 08.12.2010 findet um 18.00 im Fachinstitut für Augenoptik und Optometrie Cagnolati ein Informationsabend über die Thematik "Makuladegeneration: Neue Möglichkeiten in der optischen Rehabilitation" statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten bis Dienstag, 07.12.2010 unter:
- Tel.: 0203-25365
- Fax: 0203-299203
- E-Mail: kontakt@optometrie-cagnolati.de
November 2010
Kinder profitieren von Kontaktlinsen!
Eine neuere wissenschaftliche Studie aus den USA belegt, dass kurzsichtige Kinder schon ab einem Alter von 8 Jahren von einer Korrektion ihres Sehfehlers durch Kontaktlinsen profitieren können. In der von amerikanischen Optometristen durchgeführten Untersuchung, welche in dem renommierten Fachjournal Optometry and Vision Science publiziert wurde (Rah M. J., Walline J. J., et al. Optom. Vis. Sci. 2010; 87(8):560-6.), verglichen die Wissenschaftler die Zufriedenheit beim Tragen von Kontaktlinsen mit der beim Brillentragen. Involviert in die Studie waren annähernd 500 kurzsichtige Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren. Als Ergebnis zeigte sich, dass Kinder gerade in den Bereichen "Sport", "Aussehen" und "Sehkomfort" von einer Kontaktlinsenkorrektion ihres Sehfehlers profitieren können.
Oktober 2010
Depressionen verursachen eine Reduzierung des Kontrastsehens!
Menschen, welche unter Depressionen leiden, weisen ein geringeres Kontrastsehen auf, als Personen, die hiervon nicht betroffen sind. Dies ergab eine wissenschaftliche Studie, welche von Forschern der Universität Freiburg durchgeführt wurde (Bubl E., Kern E., Ebert D., et al. Seeing gray when feeling blue? Depression can be measured in the eye of the diseased. Biol. Psychiatry 2010; 68(2):205-8). In ihrer Studie verglichen die Wissenschaftler die Qualität des Kontrastsehens von 40 Patienten, von denen 20 unter einer schweren, medikamentös behandelten Depression sowie 20 unter einer leichteren, nicht medikamentös behandelten Erkrankung litten, mit dem Kontrastsehen von 40 gesunden Patienten. Als Ergebnis der Studie zeigte sich eine signifikante Korrelation zwischen der jeweiligen Schwere der Depression und dem Grad der Kontrastreduzierung. [Quelle: Review of Optometry, August 15, 2010]
September 2010
Kuratorium Gutes Sehen bietet Online-Sehteste an
Unter www.seh-check.de bietet das Kuratorium Gutes Sehen verschiedene Schnell-Seh-Checks an. Hierzu gehören:
- Fern-Seh-Check
- Nah-Seh-Check
- Farb-Seh-Check
- Makula-Seh-Check
August 2010
Gutes Sehen macht Autofahren sicherer
59 Prozent der Autounfälle in Italien stehen in einem direkten Zusammenhang mit einer eingeschränkten Sehleistung der betroffenen Autofahrer; dies berichtete am 6. Juli anlässlich einer Debatte im Europäischen Parlament in Straßburg der italienische Wissenschaftler Professor Renato Pocettera von der Mailänder Universität Milan Bicocca. Dass eine ausreichende Sehschärfe eine wichtige Voraussetzung für ein sicheres Autofahren ist, verdeutlichte auch eine zuletzt im Jahr 2010 von australischen Optometristen und Psychologen durchgeführte wissenschaftliche Studie (Effect of Simulated Visual Impairment on Nighttime Driving Performance. Optom. Vis. Sci. 2010; 87(6):379-86). Neben einer ausreichenden Sehschärfe unter Tageslichtbedingungen ist vor allem eine gute Dämmerungssehleistung für ein sicheres Autofahren von großer Bedeutung. Eine relmäßige Überprüfung der Augen ist deshalb mehr als sinnvoll.
Juli 2010
Zeitschrift "Family" interviewt Wolfgang Cagnolati
In der Juli-August Ausgabe der Zeitschrift "Family" äußert sich der Duisburger Optometrist Wolfgang Cagnolati in einem Interview zu Fragen der Früherkennung von Sehfehlern bei Kindern. Grundlage des Interviews war eine Untersuchung bei rund 850 Kindergartenkindern durch die bayrischen Betriebskrankenkassen, bei welcher bei jedem dritten Kind ein Verdacht auf eine Fehlsichtigkeit festgestellt wurde. Wolfgang Cagnolati, der auch als Lehrbeauftragter an der Beuth Hochschule für Technik, Berlin im Studiengang Augenoptik/Optometrie lehrt, verdeutlichte einmal mehr die Wichtigkeit frühzeitiger Augenuntersuchungen bei Kindern, welche über die gängigen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt hinausgehen sollten.
Juni 2010
Erstes deutsches Fachbuch "Kinderoptometrie"
Der Duisburger Optometrist Wolfgang Cagnolati hat zusammen mit dem an der HFA Köln lehrenden Andreas Berke das erste deutsche Buch über die Kinderoptometrie im DOZ Verlag Heidelberg herausgegeben. In dem mehr als 500 Seiten starken Fachbuch behandeln Experten aus den Bereichen Optometrie, Ophthalmologie, der Kinderheilkunde und Pharmakologie das gesamte Spektrum der heute aktuellen Kinderoptometrie. Das Buch richtet sich an Optometristen, Augenoptiker, Ophthalmologen, Orthoptisten, Kinderärzte sowie an alle Fachleute, welche sich in ihrer beruflichen Tätigkeit mit Kindern beschäftigen.
Mai 2010
Auszeichnungen für Wolfgang Cagnolati
Der Duisburger Optometrist Wolfgang Cagnolati wurde in diesem Jahr bereits zweimal ausgezeichnet. So erhielt er die Witelo Medal "Pater Optometriae" vom Department of Optometry and Biology of Visual System, University of Medical Science, Poznan (PL), in Anerkennung seiner Unterstützung für die Entwicklung der Optometrie in Polen. Desweiteren wurde Wolfgang Cagnolati der Optometrie-Preis 2010 der Vereinigung Deutscher Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen (VDCO) für sein langjähriges Engagement innerhalb der Optometrie verliehen.
April 2010
Was Hänschen nicht sieht, sieht Hans nimmer mehr
Jedes dritte Kindergarten-Kind mit Verdacht auf Sehschwäche
Malen, Basteln, Puzzeln. Kinder lernen spielend - und sehend. Dabei erfahren Kinder die Welt zu rund 85 Prozent mit den Augen. Dennoch haben nicht alle Kinder die gleichen Voraussetzungen. Der Grund hierfür liegt oft in nicht erkannten Sehfehlern, welche Kinder in ihrer Entwicklung hemmen. Eine neuere von bayerischen Betriebskrankenkassen durchgeführte Studie bei rund 850 Kindergartenkindern ergab bei jedem 3. Kind den Verdacht auf eine Fehlsichtigkeit; über 80 Prozent der Kinder waren noch nicht bei einer Augenuntersuchung. Auch wenn nicht jeder frühkindliche Sehfehler verordnungsrelevant ist, sollten die Augen von Kindern spätestens vor dem Schuleintritt überprüft werden. [Quelle: KGS]
März 2010
Eyelight Ausgabe 15 im Download-Bereich
Die neueste Ausgabe (März 2010) unserer Hauszeitschrift Eye Light steht ab sofort im Bereich downloads bereit.
Weit mehr als eine halbe Million Menschen sehen trotz Brille nicht ausreichend!
Rund 62 Prozent der Deutschen tragen eine Brille und können dank dieser wieder scharf sehen. Weit mehr als eine halbe Million Menschen, zumeist Senioren, sehen aber so schlecht, dass sie auch mit einer Standardbrille stark eingeschränkt sind. Die gute Nachricht aber ist: Vergrößernde Sehhilfen können ihnen in vielen Fällen Selbständigkeit und Mobilität zurückgeben. Hier helfen oft Leselupen, Fernrohrbrillen und portable, elektronische Lesegeräte, welche für mehr Lebensqualität sorgen und in vielen Fällen ein aktives und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Eine Beratung bei einem im Bereich Low Vision spezialisierten Augenoptiker oder Optometristen gibt Auskunft darüber, ob und wenn ja, mit welcher Vergrößernden Sehhilfe eine Verbesserung der Sehleistung möglich ist. [Quelle: KGS]
Februar 2010
Rauchen ein zusätzlicher Risikofaktor bei älteren Frauen in Verbindung mit einem Primären Offenwinkelglaukom
Laut einer neueren Studie (Zanon-Moreno V., Garcia-Medina J. J., Zanon-Viguer V., et al. Smoking, an additional risk factor in elder women with primary open-angle glaucoma. Mol. Vis. 2009; 15:2953-2959) kann das Rauchen die Progression eines Primären Offenwinkelglaukoms (POAG) bei älteren Frauen erhöhen. In der Studie verglichen die Wissenschaftler die Progression des Glaukoms bei 120 Frauen im Alter zwischen 40 und 90 Jahren. Jeweils 40 Frauen dieser Studie waren Raucher, Exraucher und Nichtraucher. Das Ergebnis der Studie zeigte eine Zunahme der Entzündungs- und Apoptose-Marker bei der Gruppe der POAG Probanden in Verbindung mit dem Rauchen. [Quelle: Optometric Physician, Volume 10, Number 3, 2010]
Januar 2010
Gentest in der Familie kann Augenlicht retten!
Ein Gentest in Familien mit einem "Von-Hippel-Lindau Syndrom" (VHL) kann das Augenlicht retten. Bei dem "Von-Hippel-Lindau-Syndrom" (VHL) handelt es sich um eine selten auftretende Tumorerkrankung mit Veränderungen des Gewebes unter anderem im Bereich der Netzhaut und des Kleinhirns; oft sind Sehstörungen das erste Anzeichen dieser Erkrankung. Sehr oft sind innerhalb einer Familie mehrere Angehörige von dieser Erbkrankheit betroffen. Die Ursache des "Von-Hippel-Lindau-Syndroms" ist eine Genmutation. Ausgehend von einer neueren Untersuchung von K. Kreusel und Mitarbeiter (Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde 2009; 226:939-943) rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) den betroffenen Familien zu einem Gentest. Ein solcher Test hilft, das VHL Risiko früher zu erkennen und genauer zu beurteilen. [Quelle: DOG]
Dezember 2009
Selbsttönende Kontaktlinse vor Marktreife
Wissenschaftler aus Singapur haben ein flexibles Material entwickelt, welches die Basis für selbsttönende Kontaktlinsen werden könnte. Das mit Poren durchsetzte Polymer beinhaltet UV-empfindliche Farbstoffmoleküle, welche direkt in die Kontaktlinse eingebettet sind. Laut eines Zitats der Direktorin Jackie Ying des Institute for Bioengineering and Nanotechnology (IBN) in Singapur, benötigen die Linsen nur 10 bis 20 Sekunden um dunkel bzw. hell zu werden. [Quelle: Ophthalmologische Nachrichten Online]
November 2009
Optometrie Cagnolati nun auf mehr als 300 m²
Seit dem 1. November 2009 verfügt Optometrie Cagnolati nun über mehr als 300 m² Institutsfläche für die
verschiedensten Untersuchungs- und Beratungsräume. Präsentierte sich Optometrie Cagnolati bisher auf der 2. und 3.
Etage des Hauses "Ernst" am Buchenbaum 21 im Zentrum der Duisburger Innenstadt, nahe des im Jahr 2008 neueröffneten
Forum Duisburg, so nutzt Optometrie Cagnolati seit dem 1. November 2009 nun die gesamte Fläche der 2. Etage. Durch
die Verlagerung der sich bisher auf der 3. Etage befindenden Untersuchungsräume ebenfalls auf die 2. Etage konnte
zusätzlicher Beratungsraum und damit eine deutliche Steigerung der Versorgungsqualität erzielt werden.
Natürlich wurden im Zuge dieser Maßnahme auch eine Renovierung des gesamten Institutes vorgenommen und dies
zusammen mit der Investition in einige neue Technik.
Seit mehr als 20 Jahren ist Optometrie Cagnolati in Duisburg ein Begriff für "kompetente Lösungen rund um das Sehen".
Seit dem 1. November 2009 präsentieren sich die Untersuchungs- und Beratungsräume attraktiver denn je.
Oktober 2009
Wolfgang Cagnolati Co-Autor des neu erschienenen Fachbuches "Kontaktlinsen Know-how"
Der Duisburger Optometrist Wolfgang Cagnolati ist einer der Co-Autoren des im DOZ Verlag, Heidelberg neu erschienenen Fachbuches "Kontaktlinsen Know-how". In dem mehr als 600 Seiten starken Buch, welches von der Schweizer Professorin und Optometristin Andrea-Müller-Treiber herausgegeben wurde, war Wolfgang Cagnolati für das Kapitel "Die Anpassung von Kontaktlinsen bei Kindern" verantwortlich.
September 2009
Besuche beim Zahnarzt häufiger als Augenprüfungen
In einer aktuellen Umfrage durch das Johnson & Johnson Vision Care Institute (Optometry Today 2009; 49(16):14) bei mehr als 6500 Erwachsenen aus verschiedenen Ländern (UK, USA, Australien, Italien und andere) berichteten die Befragten, dass sie den Zustand ihrer Zähne häufiger untersuchen lassen als ihre Augen; dies obwohl das Sehen als das wichtigste Sinnesorgan angesehen wurde.
August 2009
Down Syndrom bei Kindern assoziiert mit einer höheren Fehlsichtigkeit
Kinder mit einem Down Syndrom weisen in der Regel einen höheren Refraktionsfehler auf als Kinder ohne Down Syndrom. Dies ergab eine neuere wissenschaftliche Studie (Optom. Vis. Sci. 2009; 86(6):748-754) an der School of Optometry and Vision Science, Cardiff University sowie der School of Biomedical Science, University of Ulster. Die Kinder mit einem Down Syndrom zeigten einen Refraktionsfehler zwischen sph -2,75 dpt und +10,25 dpt. Parallel hierzu lag eine deutlich höhere Anzahl an schiefen Astigmatismen als in der Kontrollgruppe vor. Hieraus resultierend sollte bei Kindern mit einem Down Syndrom eine volle Augenuntersuchung verbunden mit einer differenzierten monokularen und binokularen Augenglasbestimmung vorgenommen werden.
Juli 2009
Genvariante schützt vor Sehverlust
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) gilt in den westlichen Industrieländern als Ursache für einen
irreversiblen, schweren Sehverlust. Bei der AMD unterscheiden wir die nichtexsudative sogenannte trockene sowie
die exsudative oder feuchte Form. Mit annähernd 90% aller Erkrankungen ist die nichtexsudative AMD die häufigste
Erscheinungsform. Die Ursache der AMD ist bis heute immer nocht nicht voll erforscht.
Eine neuere Studie englischer und amerikanischer Wissenschaftler (Lancet. 2008; v372:1828-34) stellte erneut einen
Zusammenhang zwischen dem Erkrankungsrisiko sowie einem Gen des Immunsystems fest. In der Studie wurde ein genetischer
Vergleich von 479 AMD Patienten und einer Kontrollgruppe vorgenommen. Geringfügige Variationen in einem Gen haben
hiernach einen Einfluß auf das Risiko an einer AMD zu erkranken.
Juni 2009
Unkorrigierte Sehfehler Hauptgrund für reduzierte Sehleistung und Blindheit
Unkorrigierte Sehfehler sind laut einer Publikation von TST Smith et al. (Bull. World Health Organ. 2009; v87:431-437) Hauptursache für eine reduzierte Sehleistung und nach einer Cataract (Grauer Star) Hauptgrund für eine Erblindung. Weltweit waren im Jahr 2004 153 Millionen Menschen von einer reduzierten Sehleistung betroffen; 8 Millionen hiervon galten als blind. Unter einer reduzierten Sehleistung versteht die Weltgesundheitsbehörde (WHO) eine Sehschärfe von 0,3 auf dem besseren und 0,05 oder besser auf dem schlechteren Auge. Als blind gilt laut der WHO eine Person, deren Sehschärfe weniger als 0,05 auf dem besseren Auge aufweist. Die Weltwirtschaft verzeichnet aufgrund der genannten Anzahl unkorrigierter Sehfehler jährliche Produktionseinbußen von 269 Milliarden Dollar.
Mai 2009
Sonnenschutzgläser beeinträchtigen die Erkennung von Ampelsignalen!
In einer aktuellen Studie (Optom. Vis. Sci. 2009; 86(4):E296-E305) wurde der Einfluss von Sonnenschutzgläsern unterschiedlicher Farbe auf die Identifikation von Ampelsignalen bei Testpersonen mit normalem Farbsehen und verschiedenen Farbsinnstörungen untersucht. Es wurde festgestellt, dass viele derzeit zugelassene Farbfilter in Sonnenschutzgläsern die Erkennung von Ampelsignalfarben bei vorhandener Farbsinnstörung beeinträchtigen, insbesondere bei den Ampelsignalen ähnlichen Farben. Daher empfiehlt sich auch beim Kauf einer "simplen" Sonnenbrille eine individuelle fachliche Beratung beim Augenoptiker/Optometristen.
April 2009
Bifokalgläser erhöhen die Sehleistung in der Nähe bei Kindern mit einem Down-Syndrom
Kinder und junge Menschen mit einem Down-Syndrom weisen in der Regel eine reduzierte Akkommodation auf; dies führt zu Problemen beim Lesen und anderen Nahaktivitäten. In einer neueren wissenschaftlichen Studie der School of Optometry der Universiy Waterloo (Optom. Vis. Sci. 2009;86(3):196-207) wiesen die Wissenschaftler nach, dass das Tragen von Bifokalgläsern die visuelle Leistung in der Nähe bei der betroffenen Patientengruppe signifikant verbessern kann. Eye Care Practitioner, Optometristen oder Augenärzte, sollten infolgedessen das reduzierte Akkommodationsverhalten von Kindern mit einem Down-Syndrom und die eventuell notwendige Verordnung einer Bifokalbrille bei der Betreuung dieser Kinder immer mitberücksichtigen.
März 2009
Eyelight Ausgabe 14 im Download-Bereich
Die neueste Ausgabe (März 2009) unserer Hauszeitschrift Eye Light steht ab sofort im Bereich downloads bereit.
Februar 2009
Reduzierte Sehschärfe - Grund für unsicheres Autofahren
Eine aktuelle Studie von australischen Optometristen und Psychologen ("The Effect of Simulated Cataracts on Drivers’ Hazard Perception Ability"; Optom. Vis. Sci. 2008;85(12):1121-7) zeigt einmal mehr den Zusammenhang zwischen einem schlechten Sehen und einem unsicheren Autofahren. Der vom European Council of Optometry & Optics (ECOO) verfassten Pressemitteilung ist zu entnehmen, dass Personen mit einem milden und moderaten Grauen Star (Cataract) ein deutlich schwächeres Erkennen potentiell gefährlicher Situationen in wechselnden Umgebungen aufweisen als Menschen ohne eine signifikante Trübung der Augenlinse; das Gleiche gilt auch für das Erkennen von Objekten in statischen Szenen. Die vorliegende Studie verdeutlicht infolgedessen die Wichtigkeit regelmäßiger Augenuntersuchungen, um auch über den Status der Sehqualität informiert zu sein.
Januar 2009
Visualtraining erfolgreich bei Konvergenzinsuffizienz
Eine Konvergenzinsuffizienz bei Kindern ist oft die Ursache für Anstrengunsbeschwerden beim Lesen. Eins
von zwanzig Schulkindern in den USA ist hiervon betroffen. Konzentrationsprobleme, eine reduzierte
Lesegeschwindigkeit, Kopfschmerzen aber auch ein partielles Doppelsehen beim Lesen sind oft die Anzeichen
eines Sehfehlers, welcher durch die nicht korrekte Zusammenarbeit beider Augen hervorgerufen wird.
In einer im Oktober publizierten wissenschaftlichen Arbeit wiesen Forscher unter der Leitung des amerikanischen
Optometristen Dr. Mitchell Scheimann vom Pennsylvania College of Optometry der Salus University nach, dass
annähernd 75% der betroffenen Kinder eine deutliche Reduzierung ihrer Beschwerden als Resultat einer in der
Praxis durchgeführten kombinierten Vision Therapie, welche sowohl unter Anleitung in der Praxis als auch
zuhause durchgeführt wurde, aufwiesen.
Dezember 2008
Besseres Sehen bei Makuladegeneration
Eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung des Augenhintergrundes mit schwerwiegenden
Beeinträchtigungen des Sehens. Sie tritt vorwiegend oberhalb des 50. Lebensjahres auf und zählt in den
Industrienationen zu einer der drei häufigsten Ursachen einer Erblindung. Sehr oft können betroffene Menschen nur
mittels sogenannter vergrößernder Sehhilfen ihre täglichen Sehaufgaben erfüllen.
Optometrie Cagnolati setzt nun seit kurzem ein neues patentiertes Lupenglas ein, mit welchem in vielen Fällen eine
partielle Besserung eines Teils des zentralen Sehens, eine Abnahme der Sensibilität für helles Tages- und
Sonnenlicht sowie eine bessere Wahrnehmung von Details, Kontrast und Tiefe erreicht werden kann. Durch die
Verbesserung eines Teils des zentralen Sehens sind Menschen und Gegenstände besser erkennbar. Auch können in
einer Laufdistanz von 3-4m Bordsteinkanten und Treppenstufen deutlicher erkannt werden. Dieses neue Brillenglas
kann aber auch bei einem eingeschränkten Sehen aufgrund eines Glaukoms, einer Retinitis Pigmentosa sowie einer
Diabetischen Retinopathie eingesetzt werden.
November 2008
Léon-Hauck-Preis 2008 für Wolfgang Cagnolati
Diesjähriger Träger des Léon-Hauck-Preises ist Wolfgang Cagnolati (Duisburg). Er wurde im Rahmen der Obermeistertagung des Zentralverbandes der Augenoptiker (ZVA) am 11. Oktober 2008 in Frankfurt für seinen Einsatz und sein vielfältiges Engagement in der Weiterentwicklung der Augenoptik/Optometrie in Deutschland und im internationalen Bereich ausgezeichnet. [Quelle: ZVA]
Oktober 2008
Informationsabend: Neue Erkenntnisse über optisch-visuelle Ursachen von Lese-Rechtschreibproblemen
Anläßlich der "Woche des Sehens", in welcher vom 09. bis 15. Oktober in ganz Deutschland verschiedene Organisationen auf die Bedeutung des guten Sehens aufmerksam machen, veranstaltet Optometrie Cagnolati am 15.10.2008 um 19.00 Uhr in den Institutsräumen, am Buchenbaum 21 einen Informationsabend über visuelle Ursachen von LRS-Problemen. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0203-25365 oder per email unter kontakt@optometrie-cagnolati.de anmelden.
September 2008
"Zauberbrille" weckt Lesefreude - und sensibilisiert für gutes Sehen
Fast jedes fünfte Kind sieht nicht richtig. Deshalb macht der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) zum
"Tag des (guten) Sehens" am 6. September 2008 auf die Bedeutung von gutem Sehen aufmerksam. Gerade Sehschwächen
von Kindern bleiben oft unerkannt. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen hat der ZVA eine Exklusiv-Geschichte
rund um eine "Zauberbrille" verfasst, um Kinder und Eltern so zu motivieren, sich spielerisch mit dem Thema
Lesen und Sehen auseinanderzusetzen.
Die Exklusiv-Geschichte und ein Bastelbogen sind bei Optometrie Cagnolati kostenlos für interessierte Eltern und
Kinder erhältlich. Mehr Informationen über den Zusammenhang zwischen sehbedingten schulischen
Anstrengungsbeschwerden und dem Vorhandensein von Sehfehlern findet der interessierte Leser
hier.
August 2008
Informationsabend: Kontaktlinsen für Nah und Fern
Am 20.08.2008 veranstaltet das Fachinstitut für Augenoptik und Optometrie um 19.00 Uhr in den Institutsräumen, am Buchenbaum 21 einen Informationsabend über die Möglichkeit der Korrektion der Alterssichtigkeit mit Mehrstärkenkontaktlinsen. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0203-25365 oder per email unter kontakt@optometrie-cagnolati.de anmelden.
Juli 2008
Liebe macht blind
Wer seinen Partner liebt ist weniger offen für die Reize anderer; dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Kalifornien in Los Angeles. Über die dieser Untersuchung zugrundeliegende wissenschaftliche Arbeit, welche von Dr. Gran Gonzaga durchgeführt wurde, berichtete das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" in seiner Ausgabe vom 22. März diesen Jahres. 60 Probanden, welche alle in einer festen Beziehung lebten, hatten in dieser Studie das Bild einer für sie sehr attraktiven Person zu betrachten und anschließend die Wirkung derselben auf sich sowie ein ideales erstes Treffen zu beschreiben. Als Ergebnis zeigte sich, dass die Probanden, solange sie sich in ihren Gedanken sehr liebevoll auf ihren eigenen Partner konzentrieren, sich schlechter an das Bild der gezeigten attraktiven Person erinnerten als wenn eigene lustvolle Erinnerungen mit dem Partner aufgerufen wurden.
Juni 2008
Neue Publikation im Download-Bereich
Im Bereich downloads finden Sie eine interessante Publikation zu der Thematik "Die deutsche Augenoptik und Optometrie im internationalen Vergleich".
Sun, Fun – und Contactlinsen?!
Gerade in den Ferien ist gutes Sehen mit den kleinen unsichtbaren Sehhilfen ein besonderer Genuss. Damit Sie Ihre Ferien mit Ihren Contactlinsen so richtig genießen können, hier ein paar Tipps der Vereinigung Deutscher Contactlinsenspezialisten (VDC).
Mai 2008
Akzeptanz von multifokalen Intraokularlinsen (IOLs) kann durch Training deutlich verbessert werden
Intraokulare Multifokallinsen (IOLs) erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. In der Regel benötigen die Patienten eine gewisse Eingewöhnungszeit, um sich an die neue Form der Wahrnehmung zu gewöhnen. In einer prospektiven intraindividuellen Vergleichsstudie untersuchten H. Kaymak, M. Fahle und U. Mester von der Augenabteilung des Knappschaftskrankenhaus in Sulzbach den Einfluss eines postoperativen visuellen Trainingsprogramms auf die visuelle Akzeptanz zweier unterschiedlicher multifokaler IOLs (J. Refract. Surg. 2008 Mar,24(3):287-293). Das Trainingsprogramm war jeweils für ein Auge in 6 Sessions über einen Zeitraum von 2 Wochen aufgeteilt. Das nichtrainierte Gegenauge diente zur Kontrolle. Nach dem zweiwöchigen Training wurden verschiedene visuelle Funktionen wie u. a. die Orientierungssehschärfe, die Fern- und Nahsehschärfe sowie das Kontrastsehen auch in Verbindung mit unterschiedliche Kontraststufen beim Nahsehen quantifiziert. Die Ergebnisse wurden mit den Basiswerten vor Beginn des Übungsprogramms, nach dem 2-wöchigen Training sowie nach 6 Monaten verglichen. Als Ergebnis zeigte sich, dass sich nach dem zweiwöchigen Übungsprogramm die visuellen Funktionen am trainierten Auge signifikant gegenüber dem Kontrollauge verbessert hatten. Dies galt auch immer noch nach weiteren 6 Monaten.
April 2008
Ein moderates Trinken von Rotwein hat Einfluss auf die Augengesundheit
In der Februar Ausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift "Review of Optometry" (Review of Optometry, Februar 15, 2008) widmet sich der amerikanische Optometrist Dr. Paul Karpecki der Frage, ob ein regelmäßiger moderater Rotweingenuss Einfluss auf die Augengesundheit hat. Als Resultat seiner Literaturstudie kommt Karpecki zu dem Ergebnis, dass ein Zusammenhang zwischen dem Rotweingenuss und der Augengesundheit besteht. Sowohl auf die mögliche Entwicklung eines Grauen Stars (Cataract) oder einer Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) scheint sich hiernach ein maßvoller Rotweingenuss positiv auszuwirken. Vor allem die antioxidativen Rotweinphenole sind hierfür mitverantwortlich.
März 2008
Eyelight Ausgabe 13 im Download-Bereich
Die neueste Ausgabe (März 2008) unserer Hauszeitschrift Eye Light steht ab sofort im Bereich downloads bereit.
Low Vision: Was hilft, wenn die Augen versagen?
Über 63 Prozent der Menschen tragen eine Brille und können dank dieser wieder scharf sehen. Das klingt wie eine Selbstverständlichkeit. Doch jeder Fünfte über 70 Jahre sieht aufgrund einer Erkrankung so schlecht, dass er auch mit einer Standardbrille im Alltag nicht mehr alleine zurecht kommt. Wenn die Sehkraft so stark reduziert ist, spricht die Augenoptik von "Low Vision". Einkaufen, lesen oder kochen sind dann sehr schwierig. Die gute Nachricht ist aber: Die optische Industrie bietet eine Reihe von Sehhilfen, die betroffenen Menschen ihre Selbständigkeit weitgehend zurückgeben. Optometrie Cagnolati ist aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz seiner Optometristen sowie der exzellenten Ausstattung der Untersuchungsräume spezialisiert auf die Lösung auch schwieriger Sehprobleme; hierzu gehört auch der Gesamtkomplex der Sehbehindertenrehabilitation. [Quelle: KGS/Ca]
Februar 2008
Gut Sehen und gut Aussehen – bei Schnee, Sonne und Hüttenzauber
Wer sich dem Spaß auf zwei Brettern verschrieben hat, der weiß: Die Piste ist der Laufsteg des Winters!
Unverzichtbares Accessoire: Die passende Brille. Ob es die topmodische Sonnenbrillenfassung mit schildartig
gebogenen, plakativen Gläsern sein soll oder vielleicht eher die rasanten Goggles, wie sie die Skiprofis tragen –
erlaubt ist, was gefällt, beim Sport und danach, beim zünftigen Après-Ski.
Mindestens ebenso entscheidend für genussvolle Skitage wie der passende Look ist, dass die Skibrille ihre
Schutzfunktion erfüllt. Beim Wintersport sind die Augen besonders widrigen Bedingungen ausgesetzt: Zugluft reizt
die Bindehaut, und der helle Schnee reflektiert einen Großteil des Sonnenlichts, sodass die natürliche
Anpassungsfähigkeit der Augen auf die Lichtmenge rasch überschritten ist. Zudem ist die für die Augen schädliche
UV-Strahlung in der Höhe intensiver. Und schließlich lauert immer irgendwo ein Sturz, der im schlimmsten Fall
"ins Auge gehen" kann.
Deshalb bestehen Skibrillen aus Sicherheitsgründen aus Kunststoff und bieten zudem einen guten Schutz vor Wind
und Zugluft. Bester UV-Schutz ist selbstverständlich, bei der Tönung sind Brillen der Blendschutzkategorie 3
(8 bis 18 Prozent Lichtdurchlässigkeit) die richtige Wahl. Geht es ins Hochgebirge oder auf den Gletscher, sollte
es ein Filter der Blendschutzkategorie 4 sein. [Quelle: KGS]
Januar 2008
Neu bei Optometrie Cagnolati: Das Zeiss AtlasTM Hornhauttopographiesystem 9000
Seit dem 19. Dezember 2007 setzt Optometrie Cagnolati als erstes Institut in Europa das neue Zeiss AtlasTM Hornhauttopographiesystem 9000 ein. Mit diesem HighTech Instrument können die zu einer Kontaktlinsenversorgung notwendigen Hornhautdaten noch genauer bildgebend erfaßt und analysiert werden als das in der Vergangenheit der Fall war. Aufgrund der Möglichkeiten der Datenspeicherung, können diese bei den regelmäßigen Nachkontrollen mit den aktuellen Augenparametern verglichen werden. Hierdurch wird ein Kontaktlinsentragen noch sicherer.
Neue Publikation im Download-Bereich
Im Bereich downloads finden Sie eine interessante Publikation zu der Thematik "Keratokonus und bifokale Kontaktlinsen".
Dezember 2007
Die schönste Iris wurde prämiert
Am 19.12.2007 überreichte Wolfgang Cagnolati der Duisburgerin Manuela Bellingrodt ein mobiles Navigationssystem als Preis für die schönste Iris. Die Iris der Siegerin wurde von einer unabhängigen Jury (Herr Andreas Milczarek - andy hairdesign, Frau Dorit Weyer - Kunsthaus Neumann) ausgewählt.
Informationsabend bei Optometrie Cagnolati
Am 12.12.2007 fand in den Institutsräumen von Optometrie Cagnolati eine Informationsveranstaltung zum Thema "Visuelle Ursachen von Lese-Rechtschreibproblemen" statt. Wolfgang Cagnolati referierte über die verschiedenen Untersuchungsmethoden und mögliche optometrische Hilfestellungen bei diesbezüglichen Auffälligkeiten. Im Anschluss an den Vortrag entstand eine rege Diskussion mit den nahezu 20 anwesenden Teilnehmern aus dem Bereich der Ergotherapie.
November 2007
28. November 2007 - Die schönste Iris wird prämiert
Optometrie Cagnolati lädt zum Tag der offenen Tür ein
Das Fachinstitut für Augenoptik und Optometrie Cagnolati zählt zu den führenden Adressen in Deutschland, wenn es um "Kompetente Lösungen rund um das Sehen" geht. Von der Augenprüfung bis zur Versorgung mit individuell angepassten Kontaktlinsen oder Sehhilfen jeglicher Art, bietet das Duisburger Institut einen hochqualifizierten optometrischen und optotechnischen Betreuungsservice aus einer Hand. Am Mittwoch, den 28. November lädt Optometrie Cagnolati von 15.00-19.00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. In den unterschiedlichen Fachbereichen erhalten Besucher Informationen rund um Auge und Sehen; darüber hinaus wird z.B. ein Sehcheck angeboten oder eine moderne videounterstützte Methode zur optimalen Zentrierung von Brillengläsern demonstriert. Bei Interesse wird bei den Besuchern ein Foto des Auges erstellt. Eine unabhängige Jury wertet die Fotos aus. Der Teilnehmer mit der schönsten Iris erhält ein mobiles Navigationssystem.
Oktober 2007
Moderate Hyperopien bei Kindern korrelieren oft mit schwerwiegenden Augenproblemen
Schwerwiegende Augenbefunde bei Kindern, wie zum Beispiel eine Amblyopie, ein Strabismus, Konvergenzschwächen oder eine reduzierte Stereopsis finden sich öfter bei hyperopen Kindern als bei Kindern ohne einen signifikanten Sehfehler. Dies stellten die Wissenschaftler J. M. Ip et al vom Department of Ophthalmology der University of Sydney und des Vision Cooperative Research Centre in Sydney, Australien fest. In einer klinischen Studie (Ophthalmology, 2007 Jul 28) untersuchten die Autoren 2353 Schulkinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren. Die Wissenschaftler fanden, dass die Prävalenz dieser monokularen und binokularen Augenbefunde bei der Gruppe der Kinder ohne eine deutliche Ametropie signifikant kleiner war als bei den Kindern mit einer Hypermetropie >= 2 dpt. Das Rauchen während der Schwangerschaft korrellierte darüber hinaus signifikant mit einer moderaten Hyperopie bei der Altergruppe der 6jährigen. Die Studie dokumentiert einmal mehr die Wichtigkeit einer frühzeitigen Augenprüfung bei Kindern.
September 2007
Kinder sehen schlecht: Kuratorium Gutes Sehen startet Initiative "Kind & Sehen"
Immer mehr Kinder sehen schlecht! Nach einer jüngst veröffentlichten repräsentativen Studie leiden 18 Prozent
der deutschen Kinder bereits im Kindergartenalter an unentdeckten Sehschwächen. Bleibt ein Sehfehler unkorrigiert,
sind die betroffenen Kinder dauerhaft in ihrer Entwicklung gehemmt. Die gute Nachricht: Das muss nicht so sein.
Um bei Kindern und Eltern frühzeitig für Klarheit zu sorgen, wie es um das Sehvermögen der Kleinen bestellt ist,
startet das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) zum heutigen Tag die "Initiative Kind & Sehen". Lehrer aller Schulen sind
dazu aufgerufen, ein Auge auf die Sehkraft der Schulkinder zu haben. Kerstin Kruschinski vom KGS:
"Zwar sollte die Sehkraft der Kinderaugen schon im Rahmen der gesetzlich empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen
untersucht werden. Der letzte dieser Tests allerdings findet im Alter von etwa fünf Jahren statt - und dann passiert
oft bis zum Führerschein-Sehtest nichts mehr. Wir wollen daher versuchen, bei Lehrern und Eltern das Bewusstsein
für gutes Sehen zu schärfen."
Um die Lehrer und Erzieher dabei zu unterstützen, das Thema "Sehen" in den Unterricht zu integrieren, hat das KGS
ein "Seh-Check-Paket" entwickelt. Im Mittelpunkt steht ein kindgemäßer Tafelsehtest, mit dem Lehrer rasch und
unproblematisch die Augen ihrer Klasse überprüfen können. Bastel- und Ausmalbögen für die Kinder,
Informationsmaterial für die Eltern und ein "Sehzeugnis" runden das Paket ab. Kerstin Kruschinski:
"Mit diesen Materialien kann ein Lehrer ganz einfach eine Unterrichtsstunde rund ums Sehen gestalten. Ganz nebenbei
hilft er seinen Schülerinnen und Schülern, möglichst optimalen Lernerfolg zu erreichen – denn nur wer gut sieht,
kann auch gut lernen."
Das Sehvermögen hat auf den Lernerfolg von Kindern großen Einfluss: Schlecht sehende Kinder können Buchstaben und
Zahlen nicht richtig erkennen, geben sie falsch wieder oder verwechseln sie. Das Sehen strengt sie an, sie ermüden
schneller und können sich daher weniger lange konzentrieren – beim Lernen, beim Lesen und beim Spielen. Und auch
auf dem Schulweg machen sich Sehprobleme bemerkbar: Kinder mit schlechten Augen haben Probleme, Entfernungen
einzuschätzen und Verkehrssituationen richtig zu erfassen.
Das Sehcheck-Paket sowie weitere Informationen zum Thema "Kind & Sehen" sind über
www.sehen.de beim KGS erhältlich.
Das KGS ist eine unabhängige und überregionale Initiative, die seit fast 60 Jahren erfolgreich Aufklärungsarbeit
rund um Auge und Sehen leistet. [Quelle: KGS]
August 2007
Sehschärfe nach beidseitiger Katarakt Operation bei Kindern höher als nach einseitigem Eingriff
Die monokulare Sehschärfe ist bei Kindern nach einer beidseitigen Kataraktoperation in Verbindung mit der Implantation einer Intraokularlinse höher als nach einem monokularen Eingriff. Zu diesem Ergebnis kamen Danielle M. Ledoux et al. aus South Carolina in einer neueren retrospektiven Studie, welche in der Juni Ausgabe des Journal of the American Association for Pediatric Ophthalmology and Strabismus (J AAPOS 2007 Jun;11(3):218-24) publiziert wurde. Integriert in die Studie waren 139 Kinder; das mittlere Alter zum Zeitpunkt der Operation betrug 5,12 Jahre. Bei 47,5 Prozent der Studienteilnehmer wurde eine unilaterale - bei 52,5 Prozent eine bilaterale Kataraktoperation vorgenommen. Die postoperativ erzielte Sehschärfe war bei den beidseitig operierten Kindern signifikant höher als bei der Kontrollgruppe.
Juli 2007
Schützen Omega-3-Fettsäuren vor Retinopathien?
In einer aktuellen Studie (Connor et al, 2007, Nature Medicine, Epub Jun 24) an Mäusen ermittelten Wissenschaftler einen positiven Effekt durch Omega-3-Fettsäuren bei Sauerstoff induzierten Retinopathien. Eine verstärkte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren kann also möglicherweise vor der Entstehung und dem Fortschreiten bestimmter Netzhauterkrankungen wie der Diabetischen Retinopathie oder der Frühgeborenen-Retinopathie schützen.
Juni 2007
Warum ist Sonnenschutz fürs Auge nötig?
Schutz vor Blendung
Von Natur aus kann sich das Auge auf unterschiedliche Helligkeiten einstellen. Das gesunde Auge zieht bei zu viel Lichteinstrahlung die Pupille zusammen und reduziert so die Blendung. Dies geht jedoch nur bis zu einem gewissen Grad: Ist die Umgebung zu hell, wird das Auge geblendet und kann – unabhängig vom Sehvermögen – nichts erkennen. Die Blendung lässt sich durch ein Sonnenschutzglas mit einer genügend hohen Lichtdämpfung senken.
Schutz vor UV-Strahlen
Beim Sonnenschutz für die Augen geht es nicht nur um die Dämpfung des sichtbaren Lichtes und damit um den Schutz vor Blendung, sondern auch um den Schutz vor der kurzwelligen ultravioletten Strahlung. Denn ultraviolette Strahlung ist zwar unsichtbar, führt aber bei hoher Intensität oder langer Dauer zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut – und können diese auch dauerhaft schädigen. Wenn sich Ihre Augen nach einem ausgiebigen Sonnentag angestrengt anfühlen, gerötet oder verspannt sind oder gar tränen, sind das Alarmzeichen. Leider spürt man diesen "Augen-Sonnenbrand" erst dann, wenn die Augen bereits gereizt oder angegriffen sind. Dann sollten Sie Ihren Augen unbedingt ein paar Tage Sonnenpause gönnen – und nach einer neuen Sonnenbrille Ausschau halten. Achten Sie dabei unbedingt auf das CE-Zeichen. [Quelle: KGS]
Mai 2007
Schulsport – aber sicher! Brille und Schulsport passen prima zusammen – wenn einige Tipps beachtet werden
Kinder, die beim Ballspiel häufig daneben fassen oder beim Rennen und Toben sehr häufig das Gleichgewicht
verlieren, fehlt möglicherweise nicht das Talent zum Sportstar, sondern lediglich eine passende Brille.
Das gute Sehen ist für Koordination und Geschicklichkeit beim Sport in der Schule und anderswo unerlässlich:
Nur wenn ein Kind gut sieht, kann es die Flugrichtung des Fußballs richtig einschätzen. Das beidäugige (binokulare)
Sehen liefert die Dreidimensionalität im Seheindruck. Auch beim Balancieren oder Herumklettern stellen sich gut
sehende Kinder geschickter an, schließlich trägt der Sehsinn auch dazu bei, wie es um das Gleichgewichtsgefühl
bestellt ist.
Für die Sportbrille für Kinder gelten die selben Kriterien wie für Sportbrillen für Erwachsene:
Die Fassung sollte möglichst unzerbrechlich, leicht und flexibel sein. Kunststofffassungen sind hier besonders
empfehlenswert. Ähnliches gilt in Sachen Gläsermaterial: Mineralglas kann splittern und brechen – und das kann böse
ins Auge gehen. Kunststoff ist die bessere Wahl. Ebenfalls besonders geeignet ist Polycarbonat, ein sehr schlagzäher
Kunststoff, der auch bei den schussfesten Fensterscheiben gepanzerter VIP-Limousinen zum Einsatz kommt. [Quelle: KGS]
April 2007
Sehfehler verantwortlich für Kopfschmerzen bei Schulkindern
Sehfehler sind in vielen Fällen verantwortlich für Kopfschmerzen bei Schulkindern. In einer neueren Studie (Hendricks et al, 2007, Optometry and Vision Science, Vol. 84(2)) publizierten Wissenschaftler der Universität Maastricht hierzu interessante Daten. Integriert in die Studie waren 487 Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren. 27 Prozent der Kinder wiesen einen Refraktionsfehler auf; hiervon waren 15 Prozent mehr als -0,5 dpt myop (kurzsichtig), 12 Prozent mehr als +0,5 dpt hyperop (weitsichtig) und 33 Prozent hatten einen Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) größer 0,25 dpt. Als Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte sich, dass der Zusammenhang zwischen den von den Kindern angegebenen Kopfschmerzen und den ermittelten Sehfehlern statistisch signifikant war.
März 2007
Eyelight Ausgabe 12 im Download-Bereich
Die neueste Ausgabe (März 2007) unserer Hauszeitschrift Eye Light steht ab sofort im Bereich downloads bereit.
Kontaktlinsen-Pflege bei Flugreisen
Kontaktlinsen tragende Flugreisende haben seit November 2006 die neuen Handgepäck-Bestimmungen bezüglich ihrer Kontaktlinsen-Pflegemittel zu beachten, da Flüssigkeitsbehälter mit mehr als 100 ml Inhalt nicht mehr mit an Bord genommen werden dürfen. Passagiere mit größeren Flaschen müssen diese entweder entsorgen oder aufwändig einchecken. Damit das Einchecken für Kontaktlinsenträger nicht zum Problem wird, sollten sie sich mit ihrem Kontaktlinsen-Spezialisten bezüglich spezieller Pflegemittel in den notwendigen Reisegrößen beraten.
Februar 2007
Brille am Bildschirmarbeitsplatz
Rote Augen, verspannter Rücken, schmerzender Kopf nach einem langen Tag am Computerbildschirm?
An diesen Beschwerden können die Augen schuld sein. Sie vollbringen bei der Arbeit am Bildschirm Höchstleistungen. Brillen mit speziellen, auf den Bildschirmarbeitsplatz angepassten Gläsern können die Beschwerden lindern. In der Regel trägt ein Mitarbeiter bei der Computerarbeit die selbe Brille wie im sonstigen alltäglichen Leben. Die Sehkraft der Augen lässt allmählich nach und das Lesen fällt zunehmend schwerer. Auch eine Lese- oder Gleitsichtbrille taugt irgendwann nicht so recht für die Bildschirmarbeit:
- Eine Lesebrille korrigiert das Sehen nur für den unmittelbaren Lesebereich im Abstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern. Der Bildschirm steht mit etwa 80 Zentimetern bereits zu weit weg.
- Eine herkömmliche Gleitsichtbrille korrigiert im für die Bildschirmarbeit wichtigen Sehabstand von etwa 70 Zentimetern - dies aber nur in einem schmalen Teil des Glases.
Die Folge: Brillenträger oder Menschen mit einer unentdeckten oder falsch korrigierten Fehlsichtigkeit
sitzen unwillkürlich verkrampft und starr. Verspannungen in der Halswirbelsäule sind die logische Folge.
Abhilfe verspricht eine Brille mit Bildschirmarbeitsplatzgläsern. Diese hat im Vergleich zu Lese- und
Gleitsichtbrillen einen breiten mittleren Sehbereich, so dass die Augen auch beim Blickwechsel zwischen
Tastatur, Bildschirm und dem Kollegen am Nachbartisch immer scharf sehen – und das bei stets entspannter und
damit orthopädisch korrekter Sitzhaltung.
Neben den regelmäßigen Pausen hilft es stark angestrengten Augen auch, einige Zeit ins Grüne zu blicken – der
Park nebenan oder eine Baumkrone vor dem Fenster ist Wellness pur für die Augen. Auch Blinzeln hilft: Dabei werden
die Augen wieder gut befeuchtet. [Quelle: KGS]
Januar 2007
Endlich: Der Winter kommt. Achtung: Skibrille nicht vergessen
Lange genug hat es gedauert – aber jetzt zeigt das Thermometer kellerwärts. Die Skisaison kann beginnen.
Höchste Zeit also, die Wintersportausrüstung auf den neuesten Stand zu bringen. Zu der gehört auch eine
gute Skibrille, weist das Kuratorium Gutes Sehen hin.
"Ohne Skibrille sollte niemand auf die Piste", sagt Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen (KGS)
in Berlin. "Das hat zum einen mit der Sicht zu tun: Eine sonnenbeschienene Schneefläche reflektiert bis zu 95
Prozent des Sonnenlichtes. Zusammen mit dem direkten Sonnenlicht ist das zu viel für unsere Augen."
Normalerweise können die Augen über das Zusammenziehen der Pupille die Lichtmenge reduzieren.
Wird es aber – wie auf der Skipiste – zu grell, genügt dieser natürliche Schutzmechanismus nicht mehr. Die Augen
sind geblendet, Gefahrenquellen werden so schnell übersehen. Skibrillen mit getönten Scheiben oder geeignete
Sportsonnenbrillen können den Augen helfen. Für die Berge sind Filtergläser der Kategorie 3 oder 4 empfehlenswert.
Noch aus einem weiteren Grund ist die Ski-geeignete Brille auf der Piste unverzichtbar: In den Bergen ist
die Atmosphäre dünner, damit gelangen mehr UV-Strahlen auf die Erde. Diese können in hoher Dosierung und bei
langer Einwirkung das Auge schädigen. Besonders Kinder sollten nie ohne Brille auf die Bretter steigen: Bei ihnen
ist das Auge noch nicht völlig ausgebildet und daher empfindlicher. Nur Brillen mit einem CE-Zeichen auf der
Innenseite des Brillenbügels erfüllen in Sachen UV-Schutz grundlegende Sicherheitsforderungen aus europäischen
Richtlinien.
Der dritte und letzte Grund für Skibrillen beim Wintersport ist der Unfallschutz, damit bei
einem Sturz auf der Skipiste nichts ins Auge geht. Eine Skibrille ist dann eine gute Skibrille, wenn sie die
Augen schützt und selbst nicht zum Risikofaktor wird. Kerstin Kruschinksi: "Wichtig sind flexible
Kunststoff-Materialien, die beim Sturz nicht brechen oder splittern." Außerdem müsse die Brille bequem und
ohne Druck, aber rutschfrei sitzen, so die KGS-Brillenspezialistin. Noch einen weiteren Tipp hat Kerstin
Kruschinski parat. "Bei prächtigem Sonnenschein muss es nicht unbedingt die klassische Skibrille sein.
Moderne Allround-Sportbrillen sind heute so ausgereift, dass sie eine herkömmliche Skibrille in Sachen Wind- und
Unfallschutz sowie bei der Beschlagfreiheit problemlos ersetzen können." Außerdem haben die
Sportbrillen noch einen weiteren Vorteil: Sie lassen sich vom spezialisierten Augenoptiker sehr flexibel
mit Korrekturgläsern ausstatten – ideal also für diejenigen, die für die scharfe Sicht auf eine Brille
angewiesen sind. Das sind in Deutschland rund die Hälfte aller Erwachsenen.
Kerstin Kruschinski: "Außerdem sehen diese Sportbrillenmodelle sowohl auf als auch abseits der Piste
topaktuell aus." [Quelle: KGS]
Dezember 2006
Interessante Literaturstudie zur Prävalenz des Primären Offenwinkelglaukoms
Im Oktober 2006 publizierten die Wissenschaftler Kosoko-Lasaki, Gong, Haynatzki und Wilson eine interessante Studie zur Prävalenz des Primären Offenwinkelglaukoms (POWG). (J Natl Med Assoc. 2006 Oct;98(10):1626-9) Unter einem Primären Offenwinkelglaukom verstehen wir eine in den meisten Fällen bilaterale Erkrankung, welche durch einen Schaden des Sehnervs, durch Gesichtsfelddefekte, durch einen in vielen Fällen wiederholten erhöhten intraokularen Druck oberhalb von 21 mmHg sowie durch einen offenen und normal erscheinenden Kammerwinkel gekennzeichnet ist. Das POWG tritt in der Regel oberhalb des 40. Lebensjahres auf. Ungefähr 12 Prozent aller registrierten Erblindungen in Großbritannien und den USA haben ihre Ursache in einem solchen Glaukom. In Deutschland gehen wir von ca. 950.000 Fällen eines POWG aus. In ihrer Studie ermittelten Kosoko-Lasaki und Mitarbeiter eine höhere Prävalenz des POWG bei weißen Australiern im Verhältnis zu Niederländern sowie eine geringere Prävalenz bei schwarzen Bevölkerungsschichten in Südafrika, Nigeria, Tansania und den USA im Vergleich zu Ghana, St. Lucia oder Barbados. Als eine Möglichkeit für die unterschiedlichen Ergebnisse nannten die Autoren der Studie eine Inkonsistenz in der Definition des Primären Offenwinkelglaukoms innerhalb der ausgewerteten epidemiologischen Studien.
November 2006
Zeitumstellung: Durchblick behalten auch bei Dunkelheit und schlechter Sicht
Rund 300.000 Verkehrsunfälle pro Jahr haben ihre Ursache in einem schlechten Sehen. Besonders gefährdet sind schlecht sehende Kraftfahrer bei Dämmerung und Dunkelheit, denn bei wenig Licht verstärken sich tagsüber noch tolerierbare Seheindrücke. Die zurückliegende Zeitumstellung am Sonntag, 29. Oktober, ist für Autofahrer eine kritische Angelegenheit: Morgens geht die Sonne eine Stunde früher auf und blendet auf dem Weg zur Arbeit. Abends geht es in der Dämmerung und im Dunkeln nach Hause. Wer sich bei diesen Sichtverhältnissen nicht auf seine Augen verlassen kann, wird zum Sicherheitsrisiko. Das Kuratorium Gutes Sehen ruft daher alle Autofahrer dazu auf, die eigene Sehkraft kritisch zu beurteilen und bei Zweifeln einen Augenoptiker zu konsultieren. [Quelle: KGS]
Neue Publikation im Download-Bereich
Im Bereich downloads finden Sie eine interessante Publikation zu der Thematik "Perforierende Augenverletzung und Kontaktlinse".
Oktober 2006
30 Prozent durchgefallen!
Vom 11. bis 13. August reisten 62.000 Zuschauer zum 34. Oldtimer-Grand-Prix (OGP) auf den Nürburgring. Neben Tempo war auch Sicherheit ein Thema. Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) prüfte in diesem Zusammenhang mit Unterstützung verschiedener Augenoptikbetriebe die Verkehrstüchtigkeit von 520 Besuchern. Das Ergebnis war erschreckend. Knapp 30 Prozent hätten den Führerscheinsehtest nicht bestanden. [Quelle: KGS]
August 2006
Neue Studie belegt die Wichtigkeit regelmäßiger Augenuntersuchungen bei Kindern
Laut einer neuen Studie der American Optometric Association (AOA) liegt bei jedem 10. Kind das Risiko eines nicht erkannten Sehfehlers vor. Das Risiko einer Amblyopie liegt bei jedem 30. Kind und das Risiko eines Strabismus (Schielen) bei jedem 25. Kind vor. Darüberhinaus beträgt die Gefahr einen signifikanten Sehfehler zu entwickeln 1 zu 33, sowie die einer Augenerkrankung 1 zu 100 und die eines Retinoblastoms (Netzhauttumor) 1 zu 20.000. Involviert in die amerikanische Studie mit dem Namen "InfantSEE" waren 7.300 Optometristen, welche 50.000 Kinder und Kleinkinder untersuchten.
Juli 2006
Sonnenlicht enthält UV Strahlung
Dass zu viel UV Strahlung das Hautkrebsrisiko erhöhen kann, ist bereits seit längerem bekannt. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen unter zu viel UV Strahlung leiden. Ähnlich wie unsere normale Haut reagiert auch unsere Netzhaut oder auch die Augenlinse auf UV Licht. Eine adäquate Sonnenbrille mit UV Schutz sollte deshalb als "Sunblocker" bei Aktivitäten im Freien getragen werden.
Mai 2006
Honorary Doctor of Science für Wolfgang Cagnolati
Anläßlich der 90. Commencement Feier des Pennsylvania College of Optometry (PCO) erhielt Wolfgang Cagnolati ein Honorary Doctor of Science Degree durch den Präsidenten des PCO Prof. Dr. Thomas L. Lewis. Das PCO würdigte hiermit das vielfältige Engagement von Wolfgang Cagnolati innerhalb der nationalen und internationalen Optometrie.
Pollenflugkalender im Download-Bereich
Im Bereich downloads finden Sie einen aktuellen Pollenflugkalender sowie einige Tipps für Allergiker, zusammengestellt und freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Firma Contopharma.
März 2006
Eyelight Ausgabe 11 im Download-Bereich
Die neueste Ausgabe (März 2006) unserer Hauszeitschrift Eye Light steht ab sofort im Bereich downloads bereit.
Januar 2006
20 Jahre Fachinstitut für Augenoptik und Optometrie Wolfgang Cagnolati
Am 02.01.1986 wurde das Fachinstitut für Augenoptik und Optometrie W. Cagnolati in Duisburg gegründet. Im Verlauf seines 20-jährigen Bestehens entwickelte es sich zu einer der führenden deutschen Adressen für eine hochkarätige Dienst- und Sachleistung "Rund um das Auge und Sehen". Die Kombination von eigener wissenschaftlicher und klinischer Tätigkeit sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit der beiden Eye-Care Disziplinen Optometrie und Ophthalmologie aber auch die enge Verbindung zu Klinik-, Hochschul- und Forschungsinstitutionen im In- und Ausland waren und sind die Eckpfeiler der Institutsphilosophie. Anläßlich des 20-jährigen Bestehens veranstaltete das Fachinstitut am 28.01.2006 im Steigenberger Hotel, Duisburger Hof ein "Internationales Eye-Care Jubiläumssymposium", mit hochkarätigen Referenten aus Europa und Übersee, zu welchem mehr als 120 Teilnehmer aus aller Welt erwartet wurden. Am gleichen Abend fand ebenfalls im Steigenberger Hotel, Duisburger Hof ein Gala Abend mit einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm statt. Hierin integriert war eine Versteigerung und Spendenaktion. Hier wurden 2272,50 Euro erzielt. Die Erlöse erhält die internationale Wohltätigkeitsorganisation Optometry Giving Sight für Ihr Programm zur Verhütung von Blindheit in der dritten Welt.
v.l.n.r.: Thomas Nosch, Präsident Zentralverband der Augenoptiker (ZVA); Gemma Genovese, London Europa Repräsentantin Optometry Giving Sight; Dr. Feike Grit, Past President Niederländische Optometristenvereinigung; Wolfgang Cagnolati, M.S.(USA); Bastian Cagnolati, BSc.
November 2005
Bundesverdienstkreuz für Optometrist Wolfgang Cagnolati
Der Duisburger Optometrist Wolfgang Cagnolati hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Oberbürgermeister Adolf Sauerland überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 11. November im Mercatorzimmer des Rathauses Duisburg. Mit der Auszeichnung werde, so Sauerland, das herausragende Engagement Cagnolatis für die Weiterentwicklung der Augenoptikerausbildung, für die Verbesserung der internationalen Kommunikation und Zusammenarbeit in der Optometrie und für die Stärkung des Ansehens der deutschen Augenoptik gewürdigt. [Quelle: ZVA]
September 2005
Relaxed Vision Center
Seit September 2005 setzen wir in unserem Fachinstitut das von der Firma Carl Zeiss entwickelte Relaxed Vision Terminal zur optimalen Bestimmung des individuellen Brillenglases und zur genauest möglichen Zentrierung ein. Innerhalb kürzester Zeit liefern hierbei rund 2.500 Referenzpunkte ein exaktes Bild des Auges. Diese erfassten Daten stellen einen umfassenden Bedarfsplan für das entsprechende Brillenglas auf und werden bei der Herstellung des Glases berücksichtigt. Relaxed Vision garantiert ein besseres Zusammenspiel von Auge und Linse und damit entspannteres, besseres Sehen.
Juli 2005
Neu: CCLS - Cagnolati Contact Lens System
Seit dem 01.07.2005 gibt es bei Optometrie Cagnolati das Cagnolati Contact Lens System (CCLS) für Austausch-Contactlinsen inklusive regelmäßiger Überprüfung der Sehschärfe, sowie Kontrolle der Augen und des Linsensitzes, neuer Contactlinsen zum Austauschtermin immer mit den aktuellen Dioptrienwerten, Ersatzlinsen bei Verlust oder Beschädigung, speziell auf Ihre Augen und Contactlinsen abgestimmte Pflegemittel, und einem ermäßigten Gesamtpreis.
Juni 2005
Informationsabend: Alternative zur Brille - Kontaktlinsen für Tag und Nacht
Am 21. Juni 2005 veranstaltet das Fachinstitut für Augenoptik und Optometrie W. Cagnolati um 19.00 Uhr in den Institutsräumen, am Buchenbaum 21 einen Informationsabend über die Möglichkeiten eines Dauertragens von Kontaktlinsen von bis zu 30 Tagen und Nächten. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0203-25365 oder per email unter kontakt@optometrie-cagnolati.de anmelden.
Haben die Deutschen den Durchblick?
Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) motiviert mit der Aktion "Seh-Check" dazu, die eigene Sehschärfe zu überprüfen. Auch das Fachinstitut für Augenoptik und Optometrie W. Cagnolati nimmt an der am 1. Juni 2005 beginnenden Aktion teil.
Mai 2005
Neuer Fachartikel im Download-Bereich
Trockenes Auge - Anamnese, Diagnose und Behandlung. Eine Publikation von Jeffrey P. Gilbard, MD.
März 2005
Website in neuem Design
Unsere Website erscheint ebenso wie unsere Hauszeitschrift Eyelight (ab Ausgabe 10) in einem neuen Design.
Eyelight Ausgabe 10 im Download-Bereich
Die neueste Ausgabe (März 2005) unserer Hauszeitschrift Eye Light steht ab sofort im Bereich downloads bereit.
Informationsschrift zum Thema Pollenflug
Im Bereich downloads finden Sie ab sofort eine Informationsschrift zum derzeit aktuellen Thema Pollenflug im PDF-Format.
Februar 2005
Neue Publikation im Download-Bereich
Im Bereich downloads finden Sie eine interessante Publikation zu der Thematik "Marfan-Syndrom und Kontaktlinsen".